Wanderfahrt Regensburg - 32 Kilometer auf der Donau
13 Mitglieder des Waginger Rudervereins machten sich am 10. Oktober auf den Weg nach Regensburg. Albert hatte die Wanderfahrt organisiert, und diesmal blieb uns das Verladen der Boote erspart: Der Regensburger Ruder-Klub (RRK) stellte uns freundlicherweise seine Boote zur Verfügung.

Bei strömendem Regen angekommen, war die Motivation trotzdem groß. Also nichts wie rein in die drei Fünfer und los! Gertrud und Joachim vom RRK übernahmen jeweils ein Boot, das dritte steuerte Uli, der sich auf der Regensburger Donau ebenfalls bestens auskennt.
Schon nach etwa zwei Kilometern wartete das erste kleine Abenteuer:
die Sportbootschleuse. Gerade so passten unsere drei Boote hinein.
Für einige von uns war es die erste Schleusung mit dem Ruderboot.
Ein bisschen wackeliges, aber spannendes Erlebnis, während das Wasser langsam abgelassen wurde. 
Danach ging es weiter flussabwärts und zum ersten Mal für uns durch die Steinerne Brücke bis zur Almer Grube.
Das Wetter blieb wechselhaft, mal Regen, mal ein paar Lichtblicke.
Auf dem Rückweg stromaufwärts passierten wir den Unteren Wöhrd,
die Nibelungenbrücke und den Grieser Spitz.
Schließlich drehten wir noch einmal um und ruderten durch das Altwasser
zurück zur Mittagspause im Gasthaus „alte Linde“ direkt an der steinernen Brücke. 
Vorher mussten wir allerdings noch am Ufer anlegen und mangels Anlegesteg ins Wasser waten. Es klappte aber prima. Endlich konnten wir uns aufwärmen, ein bisschen trocknen und vor allem stärken. Dazu gab es eine fantastische Aussicht auf die Steinerne Brücke und den Dom.
Nach Cappucino und Kaffee ging es wieder aufs Wasser. Erneut führte die Strecke flussabwärts an der Lazarettspitze vorbei und durch die Steinerne Brücke. Auch die Schleuse stand ein zweites Mal auf dem Programm. Inzwischen hatte sich das Wetter gebessert: Die Sonne kam heraus und tauchte die Donau und ihre Ufer in wunderschönes herbstliches Licht.

Etwa drei Kilometer hinter dem Ruderklub wendeten wir bei der Donauinsel bei Mariaort, unmittelbar stromabwärts der Naabmündung. Dort lotste uns Joachim noch durch eine „geheime“ verwachsene und dadurch fast unsichtbare Durchfahrt ins Altwasser. Kaum waren wir hineingerudert, waren unsere Boote im Grün fast verschwunden. Anschließend ging es zurück auf die „blaue Donau“ und nach insgesamt 32 Ruderkilometern wieder zum RRK.
Zum Abschluss leerten wir das Regenwasser aus den Booten, putzten sie sauber und verstauten sie wieder im Bootshaus. Dann ging es nach einem langen Tag und gut zwei Stunden Rückfahrt nach Hause.
Trotz des verregneten Starts war es eine richtig schöne Wanderfahrt mit vielen Eindrücken, kleinen Herausforderungen und jeder Menge Abwechslung. Besonders für diejenigen, die zum ersten Mal auf einem größeren Fluss gerudert sind, war der Tag ein echtes Erlebnis.
Ein großes Dankeschön an Gertrud und Joachim für die Begleitung und das Steuern der Boote und natürlich an den Regensburger Ruder-Klub für die unkomplizierte Unterstützung und die Leihboote.
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