57. Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen 2026

Waginger Rudertalente überzeugen beim Bundeswettbewerb in Münster

Der Bundeswettbewerb von 2. bis 5. Juli ist der jährliche Saisonhöhepunkt für den deutschen Rudernachwuchs. In diesem Jahr waren auch sieben Kinder des Waginger Rudervereins in Münster dabei.

Rund 1000 junge Ruderinnen und Ruderer aus allen 16 Bundesländern trafen sich zu drei Tagen voller Wettkämpfe auf dem Aasee und beim Allgemeinen Sportwettbewerb.

Für Felix Stief, Bastian Steinmaßl, Kilian Rehrl, Laura Straßer, Amelie Felber, Carolin Hackl und Verena Englisch begann das Wochenende mit der großen Eröffnungsfeier. Fahnen wurden geschwenkt, Schlachtrufe gebrüllt und die Mannschaften sorgten für viel Stimmung - ein Erlebnis, das zum Bundeswettbewerb genauso dazugehört wie die Rennen.

Sportlich stand am ersten Tag die 3000-Meter-Langstrecke auf dem Programm. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Einteilung der Finalläufe am dritten Tag. Mit Unterstützung von Trainerin Shania stellten sich die Waginger der starken Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet.

Besonders erfolgreich waren Basti und Kilian im Jungen-Doppelzweier. Über 3000 und 1000 Meter erreichte das Waginger Duo jeweils den fünften Platz unter 20 Booten.

Auch im Leichtgewichts-Doppelzweier der Mädchen waren zwei Waginger Boote vertreten. Laura und Amelie belegten Platz fünf, Carolin und Verena kamen auf Rang zehn.

Im Jungen-Einer der 14-Jährigen ging Felix an den Start. In einem mit 26 Booten stark besetzten Feld erreichte er den zehnten Platz.

Neben den Rennen spielt beim Bundeswettbewerb auch das Gemeinschaftserlebnis eine wichtige Rolle. Die sieben Waginger waren Teil der bayerischen Mannschaft, die sich im Allgemeinen Sportwettbewerb besonders erfolgreich präsentierte. Unter der Leitung der bayerischen Landesjugendleitung und unserer Trainerin Shania Ghandour sicherte sich Bayern den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Auch in der Pokalwertung durfte sich das Team Bayern über einen Podestplatz freuen. Mit Rang drei erreichte die Mannschaft erstmals seit 15 Jahren wieder einen Platz unter den drei besten Landesverbänden.

Für die sieben Waginger war der Bundeswettbewerb damit nicht nur ein sportlicher Vergleich mit dem besten Nachwuchs aus ganz Deutschland. Sie nahmen auch viele neue Eindrücke, gemeinsame Erlebnisse und einige Medaillen mit nach Hause an den Waginger See.